Nicht-Direktive SPIELTHERAPIE nach Virginia Axline

Eine Methode zur Selbsthilfe bei Problemkindern ist die Spieltherapie.

Virginia Axline beschreibt die Spieltherapie als eine Möglichkeit und natürliches Mittel zur Selbstdarstellung der Kinder. Sie beschreibt das Verhalten der Kinder im Spiel als eine „Gelegenheit, seine Gefühle und Konflikte auszuspielen".

 

Die Kinder, welche sie für die Spieltherapie beschreibt, haben alle einen gemeinsamen Nenner: „Sie haben Probleme,“ aber keine Ahnung davon, wie sie zu lösen sind.

 

Das ZIEL der Spieltherapie ist die Förderung der seelischen Wachstumspotentiale des Kindes, dessen Ausdruckmedium das Spiel ist. Dabei werden folgende Potenziale angeregt:

 

• Aufbau einer tragfähigen, vertrauensvollen Beziehung
• Stärkung des Selbstbewusstseins
• Aufbau eines positiven Selbstbildes
• Stärkung der psychosozialen Kompetenz
• Abbau des auffälligen Verhaltens durch aktive Hilfe zur Problembewältigung


• Aktivierung der vorhandenen Stärken und Ressourcen
• Verarbeiten von traumatischen und belastenden Erlebnissen
• Verbesserung oder Aufbau von Spielverhalten
• Stärkung und Verbesserung der Eltern-Kind-Beziehung
• Hilfe bei der Strukturierung des Alltags
• Unterstützung der Eltern und Familien


Sie befreien sich von inneren Anspannungen durch aggressives oder sehr schüchternes Verhalten, aber gerade dieses Verhalten erzeugt ständig neue Schwierigkeiten. Die Ursache für ihre Unangepasstheit scheint in einem fehlgeleitetem Trieb nach Selbstverwirklichung zu liegen. Er bedarf einer Umleitung in „konstruktivere Bahnen".

 

Es gibt aber genauso viele Kinder, welche ebenfalls Hilfe bedürfen. Diese Kinder fallen weniger oder gar nicht auf, da sie sich von der für sie wenig attraktiven Welt zurückziehen, und ein Leben am äußeren Rand zwischenmenschlicher Beziehungen führen, und weil sie ruhig und keine Störenfriede sind, sind sie einsam.

 

In der SPIELTHERAPIE wird das SPIEL als ein natürliches Medium zur Selbstdarstellung verstanden. Für jede Altersstufe und jeden Entwicklungsstand sind Materialien und Spiele vorhanden.

 

Dem Kind wird die Möglichkeit geboten, „angesammelte Gefühle von

• Spannungen
• Frustrationen
• Unsicherheit
• Angst
• Aggression
• Verwirrung

auszuspielen".

Heilpädagogische Praxis LAVA
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